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Mitglieder aus der Kooperation im VDZI-Vorstand

Zwei Mitglieder aus der Kooperation in den VDZI-Vorstand gewählt

(31. Juni 2018) – Vom 24. bis 26. Mai 2018 fand die Mitgliederversammlung des VDZI in Düsseldorf statt. Themen waren unter anderem die Datenschutzgrundverordnung und die Bemühungen des VDZI um eine einheitliche Auslegung und Anwendung der Regelungen. Der Justiziar des VDZI, Herr Prehn legte dar, dass auch umfangreiche Gespräche sowohl mit der Bundeszahnärztekammer als auch mit einzelnen Aufsichtsbehörden in den Ländern nichts daran ändern, dass die Umsetzung der datenschutzrechtlichen Regelungen in unserem föderalistischen System Ländersache ist. Trotzdem werden sich der VDZI und insbesondere auch die Innungen weiter darum bemühen, dass die Unterschiede bei der Auslegung, Anwendung und Durchsetzung der datenschutzrechtlichen Vorschriften in den einzelnen Bundesländern möglichst gering bleiben.

Danach ging es am ersten Tag weiter mit einer Diskussion zu Maßnahmen und Zielen für die Preisverhandlungen auf Bundes- und Landesebene. Die gestiegenen Anforderungen im Verhandlungsgeschäft, sowohl auf Bundesebene, als auch auf Landesebene wurden diskutiert. Das Ergebnis des letzten Schiedsamtsverfahrens auf Bundesebene, mit dem den Zahntechnikern eine Entwicklung des Bundesmittelpreises entsprechend der Grundlohnsummenrate verweigert wurde und seit langem erstmals eine Steigerung unterhalb der Grundlohnsummenrate zugesprochen wurde, war der letzte traurige Höhepunkt dieser Entwicklung. Die Mitgliederversammlung hat gemeinsam mit der Geschäftsführung des VDZI mögliche neue Herangehensweisen in der Argumentation gegenüber den Krankenkassenverbänden diskutiert und Mittel freigegeben, gegebenenfalls erforderliche Gutachten und Sachverständigenstellungnahmen einzuholen.

Der Nachmittag des ersten Tages war gefüllt mit einer durchaus schwierigen Diskussion über zweifellos notwendige Reformen der Finanzierungs- und Organisationsstruktur des VDZI. So wie die Innungen sich auf den strukturellen Wandel im Zahntechnikerhandwerk einstellen und sich entsprechend anpassen müssen, so muss dies ohne Frage auch der VDZI. Welche Maßnahmen hierzu allerdings erforderlich und vor allen Dingen erfolgversprechend sind, darüber hat die Mitgliederversammlung durchaus kontrovers diskutiert. Erste, vor allem die Personalstruktur betreffende Maßnahmen wurden beschlossen, eine Projektgruppe wird darüber hinaus weiterhin daran arbeiten, konkrete Vorschläge für wirksame Veränderungen in der Organisationsstruktur zu unterbreiten. Ziel -und da waren sich alle einig- muss in jedem Fall sein, die berufspolitische Vertretung auf Bundes- und Europaebene auch zukünftig in maximaler Qualität zu gewährleisten und trotzdem die finanzielle Belastung für die Betriebe, die über ihren Innungsbeitrag auch die Finanzierung des VDZI sicherstellen, möglichst zu verringern.

Der zweite Tag der Mitgliederversammlung war dann ganz den anstehenden Wahlen zum Vorstand, den Ausschüssen und den Fachgruppen gewidmet. Hier freuen wir uns, dem neu gewählten Vorstand des VDZI in Person von Herrn Dominik Kruchen (Innung Düsseldorf) als Präsidenten, Herrn Klaus Bartsch (Innung Köln) als Vizepräsident, Herrn Heinrich Wenzel (Innung Niedersachsen-Bremen) und insbesondere natürlich Herrn Thomas Breitenbach (Innung Nord) und Herrn Rainer Struck (Mitteldeutsche Innung) zur Wahl in den Vorstand gratulieren zu können. Mit der Wahl der beiden Obermeister der Kooperationsinnungen in den Vorstand des VDZI hat unsere „Kooperation nord- und mitteldeutsche Zahntechnikerinnungen“ nun zwei Vertreter im Vorstand des Bundesverbandes und endlich haben auch die Innungen der ehemaligen neuen Bundesländer wieder ein Sprachrohr an prominenter Stelle. In der nächsten Ausgabe unseres Magazins „der artikulator“ werden Herr Struck und Herr Breitenbach ihre Motivation für eine Kandidatur in den VDZI-Vorstand, ihre Arbeits- und Aufgabengebiete und ihre Ziele für ihr Mitwirken im Bundesverband vorstellen.

Wir wünschen dem gesamten Vorstand des VDZI ein gutes Händchen bei der Führung ihrer Amtsgeschäfte, eine erfolgreiche Amtszeit und gutes Gelingen im Interesse des gesamten Zahntechnikerhandwerks!

 

 

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