*

50 goldene Jahre der Zahntechnik!

50 goldene Jahre der Zahntechnik!

An seinem „großen Tag“ waren auch wir aus der Innung dabei. Denn bei den Martens gab es wieder etwas zu feiern. Diesmal war es Herr Uwe Martens, den es zu ehren galt. Wie seine Frau, so ist auch er Zeit seines Lebens ein Zahntechnikmeister aus Leidenschaft und wurde nun aus Anlass des 50-jährigen Meistertitels mit dem goldenen Meisterbrief geehrt. Das ganze Labor-Team wurde zum feierlichen Mittagessen in netter Runde zusammengerufen und es gab Blumensträuße, kleine Reden und natürlich auch ein Gläschen Sekt. Angefangen hat seine Lebensgeschichte in Templin. Zu Beginn der 60er Jahre waren Ausbildungsplätze rar und durch die Vermittlung der Mutter, die im Gesundheitswesen arbeitete, ergab sich die Chance für eine Ausbildung zum Zahntechniker. Sofort war er mit Begeisterung dabei und seine Arbeiten waren so gut, dass er im Anschluss die Meisterschule in Halle besuchte. Dort lernte er auch seine Ehefrau kennen, und mit ihr zusammen begann der gemeinsame Lebensweg, auch in beruflicher Hinsicht. Allerdings war dafür ein Umzug erforderlich, ins damals zahntechnisch akut unterversorgte Oranienburg. In der Poliklinik begann alles mit zwei Halbtagskräften, fast 10 Jahre später ergab sich dann die Gelegenheit in größere Räume umzuziehen, um dann mit deutlich mehr Mitarbeitern, die Arbeit in besserer Arbeitsumgebung fortzusetzen. Nun konnten auch Lehrlinge ausgebildet werden, Frau Karola Martens' persönliches Steckenpferd. Mit der Wende machte sich Uwe Martens selbstständig. Es folgten bange Nächte! Hohe Kredite mussten aufgenommen werden, um die Einrichtung und Ausrüstung zu modernisieren und die Mitarbeiter zu qualifizieren. 1993 wurde in die damals moderne Titan- und Lasertechnik investiert. Zu damaliger Zeit der absolute Vorreiter in Brandenburg. Dadurch konnten erstmals Allergiepatienten über die Grenzen von Oranienburg versorgt werden. Der Höhepunkt dieser Zeit war eine Weiterbildung in Kapstadt in Südafrika, durch die Fa. Dentaurum. Dort wurde er sogar zum Vortrag geladen.

 

 

1996 folgte der Umzug in die Havelstr. 31, und glücklicherweise konnte beim Neubau dieses Hauses bei der Raumaufteilung mitgesprochen werden, sodass rationelle Arbeitsabläufe auch räumlich logistisch vonstatten gehen konnten, die heute noch dem ganzen Team die Arbeit erleichtern.

Neuen Technologien war Herr Martens immer aufgeschlossen und wurde hierbei von seinem verlässlichen Mitarbeiterstamm unterstützt. Manch ein Mitarbeiter ist noch aus Zeiten der Poliklinik bei den Martens beschäftigt und viele der ehemaligen Auszubildenden, auch. 2013 übernahm sein Sohn ZTM Derk Martens das Labor und gemeinsam investierten beide in eine eigene CAD-CAM Fräsanlage.

Uwe Martens war aber auch in der Handwerkskammer und bei uns in der Innung aktiv als Prüfungsvorsitzender. So ist er auch als Rentner nicht zur Ruhe gekommen und hilft bei seinem Sohn noch halbtags mit. Seine große Freude ist, dass der Sohn das Lebenswerk weiterführt. Wir gratulieren diesem überaus ehrenwerten und sympathischen Mann sehr herzlich zum 50-jährigen Meisterjubiläum!

 

 

Zurück Weiter